Sonntag, 29. Juni 2014

HDR Vorher- Nacher

In diesem Artikel möchte einen kleinen Eindruck davon geben, welchen Weg es benötigt, um ein HDR- Bild zu erstellen und worin der visuelle Unterschied zu einem konventionellen Foto liegt. 


Die Abkürzung HDR steht für "High Dynamic Range Image" und bedeutet "Hochkontrastbild"

Bei "echten" HDR- Bildern wird mit Hilfe eines Programmes aus einer Belichtungsreihe von mehreren Bildern ein einziges Bild geschaffen, welches den Kontrast aller Bilder der Reihe aufweist. Bei "unechten" HDR- Aufnahmen versucht das Programm eine Bilddatei nach bestimmten Vorgaben so zu verändern, dass beim Betrachter ein HDR- Eindruck entsteht.

Kurz zu den Dimensionen: 
Ein "normales" Foto von mir hat in etwa eine Auflösung von ca. 13 Mb im RAW- Modus (Rohdaten) und ca. 2-3 Mb als komprimierte .jpg- Datei. Ein HDR- Bild schafft es als Photoshop- Datei locker auf über 100 Mb, komprimiert in .jpg auf ca. 15 Mb.

Hier nun das Beispielbild, zunächst die Rohdaten (5 Bilder einer Belichtungsreihe, hier im Blog natürlich "nur" die komprimierten .jpg`s), im Anschluss daran das erste Ergebnis, welches dann noch in Photoshop mit der nötigen Stimmung versehen wird.


normale Belichtung
unterbelichtet
stärker unterbelichtet



stärker überbelichtet
überbelichtet
 



 





Das erste Bild ist schon ganz nett, aber irgendwie auch langweilig und fade in Bezug auf die Farben. Alle anderen Bilder sind über- bzw. unterbelichtet. Aber genau so eine Belichtungsreihe ist das, woraus sich erst ein echtes HDR- Bild herstellen lässt.


HDR- Ergebnis

Hier ist nun das vorläufige Ergebnis. Man sieht schon den Unterschied in den Details, gerade im äußeren Bereich der sogenannten Pusteblume. 
Aber von den Farben her fehlt noch die Stimmung, also wird noch ein wenig am Bild gearbeitet. Bei diesem Motiv habe ich mich für eine monochrome Darstellung entschieden. Weitere Hochkontrastbilder findest Du übrigens auch auf meiner Homepage: www.1AcoolART.de


Nach der fertigen Bearbeitung




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