Dienstag, 14. April 2020

Lichtmalerei in der Glaskugel

An ein paar verregneten Tagen habe ich in den letzten Wochen ein wenig mit der Glaskugel experimentiert. 

Das mit dem Hellsehen klappt bei mir nicht wirklich gut, dafür erstelle ich mit Hilfe der Glaskugel lieber für mich ansprechende Bilder- und da sind im Bereich der Fotografie tatsächlich keine Grenzen vorhanden. Glaskugelbilder funktionieren mit ausgewählten Motiven sowohl Indoor als auch Outdoor, bei Tag, bei Nacht- ob Lightpainting oder Landschaft- viele Motive bekommen durch den Blick in die Kugel ein gewisses Etwas.


Ich habe mich bei dieser Serie für die Indoor- Variante und die Lichtmalerei entschieden.


Ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Für solche Bilder braucht es einen großen Spiegel, mindestens eine Glaskugel, einen abgedunkelten Raum, LED- Leuchmittel, ein Stativ und die Langzeitbelichtung an der Kamera.

Es gibt viele, sehr gute Tutorials im Netz, deshalb spare ich mir eine ausführliche Beschreibung der Umsetzung, als Suchbegriffe seien folgende empfohlen: Lensball, Lightpaining, und Tutorial oder auf deutsch Glaskugel, Lichtmalerei und ebenfalls Tutorial. Dort findet bestimmt jeder das richtige für sich.


Die Sichtweise bei diesen Bildern ist im Original gehalten, d.h. weder die Kugel noch das komplette Bild wurde gedreht. Der Blick in die Glaskugel führt zu einer Drehung des Bildes, so wie bei einer Lupe. Das nur zur Info.


Was ich persönlich sehr an der Glaskugel mag ist die Brillanz, die in den Bildern zu sein scheint, ebenso eine Klarheit, bei der dann tatsächlich etwas magisches enthalten sein mag.


Achja- noch ein bisschen Reklame: Wenn Du meinen Blog und/ oder meine Bilder magst, dann fühl` Dich eingeladen:
Für Bandfotografie und künstlerische Bilder in Farbe und schwarzweiss sowie bei Tag und bei Nacht findest Du mich unter 1acoolart auch bei instagram.
Für Naturfotos, Makroaufnahmen und alles, was mit meinem Garten zu tun hat bin ich unter 1acoolgardening dort zu finden.


 

 



Freitag, 20. März 2020

Chancen in Zeiten der Krise

Corona ist in aller Munde, doch kann eine solche Krise nicht auch eine Chance sein?


Viele haben sich schon damit auseinandergesetzt während andere noch verzweifelt nach kurzfristigen Lösungen suchen- die Lösung von sehr vielen Menschen wird derzeit in einem temporären, bedingungslosen Grundeinkommen gesehen.
Die Forderung danach werden lauter. Sogar tatsächlich für alle und nicht nur für alle Kleinunternehmer, Selbstständige, Künstler, Kreative, Minijobber, Hartz 4- Empfänger, Sozialhilfeempfänger und viele mehr. 

Die einzige Bedingung (ja, ich weiß- bedingungslos... aber...) müsste die sein, dass sich alle, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur beitragen und vielleicht auch neu dazu stoßen, ebenso temporär dazu verpflichten, nicht aus dem Grund plötzlicher anderweitigen Einkünfte ihren Job hinzuschmeißen (wobei ich grundsätzlich davon ausgehe, dass dies nur die wenigsten tun würden).

Es gibt mittlerweile mehrere Petitionen, die auch bereits 100.000fach unterzeichnet wurden- können sich wirklich so viele so sehr irren oder steckt in den Aussagen, dass dies nicht möglich sei, nur die schlichte Angst vor einer völligen Umstrukturierung unseres bisherigen, wirtschaftlich so stark geprägten Systems? Seht es als Chance, als mögliche Bereicherung und als Weiterentwicklung unserer sozialen Gesellschaft!

Finanzierbar wäre es und seien wir ehrlich- die Menschheit des gesamten Planeten kämpft derzeit gegen diesen kleinen, unsichtbaren Feind namens Corona/ COVID19. So gut wie jedes Land ist betroffen, so gut wie jedes Land sucht verzweifelt nach einer Lösung.

Wenn nicht jetzt, wann wäre dann der ideale Zeitpunkt, dieses bedingungslose Grundeinkommen zu testen- gefordert sind 6 Monate, warum nicht 12?
Ein Jahr Pause für die Welt, wie wir sie kannten- ein Jahr Chancen um zu schauen, was passiert, um die Welt umzugestalten, zu erneuern und besser zu machen.

Wie viele von uns würden sich wohl freuen, mehr Zeit für karitative und kreative Aufgaben zu haben, andere zu unterstützen? Wir wissen es nicht, sehen jedoch, dass die derzeitige Solidarität nicht nur in Deutschland zugenommen hat- das muss so bleiben und darf nicht durch den Faktor "Geld= mein persönlicher Überlebenskampf" zerstört werden.

Und alle, denen ein bedingungsloses Grundeinkommen nicht zur Bestreitung des Lebensunterhaltes ausreicht, werden weitermachen wie bisher- und das in allen Bereichen- nur werden sich so manche Arbeitgeber plötzlich mit Begriffen wie Wertschätzung auseinander setzen müssen- nicht der schlechteste Ansatz wie ich finde.

Auch ich könnte alleine von einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht leben- aber ich könnte mir damit langfristig ein wenig mehr Freizeit leisten, die ich wiederum anderweitig investieren würde- bei mir für Umweltschutz, Kunst und Kreativität. Wie viel davon könnte im weiteren Verlauf von so vielen entstehen, wir hätten endlich wieder die Möglichkeit, uns auf die menschlichen und wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren.

Die Globalisierung in Sachen Vernetzung, Kommunikation und des gemeinsamen Austausches ist so wertvoll und eine der größten Errungenschaften in den letzten 30 Jahren. Die Globalisierung zur Ausbeutung, zur Auslagerung von Produktionsstätten, zur immer weiteren Verramschung von Gütern ist eine Katastrophe, die nun nicht nur sichtbar wird, sondern uns gerade in der Medizin massenhaft um die Ohren fliegt. 

Ebenso verdeutlicht diese Krise alle Missstände, die in den unterschiedlichsten Berufsbildern seit langem kritisiert wurden, allen voran die sozialen Bereiche, in denen es um den Menschen, seine Pflege und seine Gesunderhaltung geht. Hier werden sich am deutlichsten die Änderungen zeigen, da die Kräfte, die in diesen Bereichen tätig sind, schon seit langer Zeit unter immer desolateren Bedingungen arbeiten müssen.

Ich wünsche mir inständig, dass dieses Land voranschreitet und die Idee des Grundeinkommens ausprobiert, um wahrscheinlich irgendwann das Fazit zu ziehen "Das war eine richtige und gute Entscheidung".

Ich verlinke hier nur die erste Petition, die mir begegnet ist, weitere gibt es, mit unterschiedlichen Ansätzen, der Grund in der Entscheidung für die von Tonia Merz liegt schlicht darin, dass es für alle gefordert wird und meiner Meinung nach so am unbürokratischsten umgesetzt werden könnte. 

Hier geht es zur Petition von Tonia Merz: 
"Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen durch die Corona- Krise".