Donnerstag, 8. Dezember 2016

DIY Badebomben

Ein sinnliches Geschenk, nicht nur zu Weihnachten: DIY- Badebomben, sprudelnd und hautpflegend Dank Babyöl und Natron.

Die fertigen Badebomben
Als Form nutze ich Mini- Muffinformen aus Silikon, so bekomme ich aus dem Rezept insgesamt 12 Badebomben heraus.

Das Rezept enthält je nach Öl tatsächlich nur lebensmitteltaugliche Zutaten. Beim Verschenken sollten die gewählten Zutaten eventuell mit aufgelistet werden, damit Allergiker keine Überraschung erleben. Auch ist die optionale Variante mit ätherischen Ölen zum beduften sparsam einzusetzen und ggf. auf die persönlichen Bedürfnisse des Geschenk- Empfängers abzustimmen.

Die Badebomben ergeben ein sprudelndes Ölbad und das enthaltene Natron soll die Haut weich und geschmeidig machen- überhaupt ist Natron unfassbar vielseitig, es lohnt sich auch die Suche nach anderen Rezepten.

Das Rezept für 12 Badebomben, je nach gewählter Form:

60g Maisstärke
240g Zitronensäure (Pulver!)
240g Natron
80- 90g Öl Babyöl, optional Mandelöl oder ähnliches


Zum Schluß wenn gewünscht:
Lebensmittelfarbe zum Einfärben
Mehrere Tropfen ätherisches Öl nach persönlichem Geschmack (naturrein!)

Das verwendete Mixgerät muss trocken sein- Wasser würde zu einer sprudelnden Reaktion mit dem Natron führen und macht die Masse unbrauchbar!

Alle Zutaten bis auf die Lebensmittelfarbe werden nun vermischt. Ich hatte nur grobe, kristalline Zitronensäure, da ich allerdings auch mit einem Thermomix gearbeitet habe spielte das bei der Zubereitung keine Rolle. Ohne Thermomix die Zitronensäure ggf. vorher in Pulverform bringen (Mörser, Standmixer o.ä.).
Im Anschluß alle Zutaten gut mixen.

Wer über einen Thermomix verfügt: Ich habe zuerst die trockenen Zutaten für 5-10 sek. auf Stufe 8/9 pulverisiert und dann das Babyöl hinzugegeben und noch einmal 20 sek auf Stufe 3/4 vermixt, die Masse muss wahrscheinlich heruntergeschoben werden- 20 sec., weil ich so gern dabei zuschaue ;)

Die Mixtur hat eine gute Konsistenz, wenn man sie wie Sand formen kann. Beim leichten zusammendrücken würde sie wieder auseinanderbröseln, das ist normal. Wenn es jedoch zu bröselig sein sollte hilft ein bisschen mehr Öl.

Die Masse habe ich aufgeteilt und die erste Hälfte in eine große Schüssel gegeben. Erst dann habe ich das ätherische Öl und die Lebensmittelfarbe (ich benutze die Tuben von Dr. O. und es funktioniert gut, andere Lebensmittelfarben habe ich nicht getestet) aufgeträufelt. Zwecks Farbeffekten habe ich alles nur so grob vermengt, dass von allen Farben noch etwas zu sehen war (weiß von der Masse, gelb, rot und bereits ein bisschen orange durch das vermischen).

Mini Muffinförmchen aus Silikon
Zum Schluss wurden dann die Mini- Muffin- Formen befüllt. Zuerst bis zum Rand einfüllen und dann noch eine Erhebung draufdrücken, damit die Badebombe so ausschaut, als ob der Muffin beim backen aufgegangen wäre.

Die zweite Fuhre habe ich dann rot und blau eingefärbt und auch andere Öle zum beduften verwendet.

Zum Trocknen habe ich die Badebomben in der Silikonform gelassen und diese auf der Heizung mehrere Tage trocknen lassen. Einmal durchgetrocknet sind sie relativ stabil.

Ein bisschen Abstand zwischen den Formen ist wichtig, sie können tatsächlich ein bisschen aufgehen.

Das Loslösen aus den Formen sollte mit Fingerspitzengefühl erfolgen. Die Badebomben sind zwar einigermaßen stabil, aber nicht unverwundbar!

Tipps:
Mit Einmalhandschuhen kann man sehr gut arbeiten ohne sich dabei vollzusauen.
Die Schüssel sollte so groß gewählt sein, dass die Förmchen bequem in der Schüssel befüllt werden können, auch die Farben sollten komplett in der Schüssel vermischt werden- es ist ein bisschen bröselig.
Vor dem Vermengen der Farbe und dem Öl am Besten alle Zutaten schon öffnen und in Griffweite stellen, ebenso die Förmchen.
Wer die Badebomben verschenken möchte und selbst keine Badewanne hat kann eine kleine Menge extra machen und sie im Waschbecken ausprobieren: Einfach Wasser ins Waschbecken geben und das kleine, durchgetrocknete Stück reinwerfen.
Bei unterschiedlichen Farben immer von hell nach dunkel arbeiten, so muss zwischendurch nichts ausgespült werden.







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