Dienstag, 8. Dezember 2015

Die Kamera schaut in die Röhre

Ungeplant entstand diese kleine Serie bei meinem Ausflug ins Wittener Wiesenviertel. 


Achtung, Baustelle! In Anbetracht so vieler Röhren konnte ich gar nicht anders und riskierte einen Blick hinein- immer wieder schön, mal die Welt aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Spiel mit Licht und Schatten

Blick auf die Steinstrasse Richtung Wiesenviertel

Blick auf einen Baum Richtung Saalbau Witten

Einfach mal in die Röhre schauen

Freitag, 4. Dezember 2015

Schlüpfer- Weihnachtsbeleuchtung auch in Witten

Die Eislinger Schlüpfer- Beleuchtungen verbreitet sich zurzeit rasant durchs Netz- dabei hat das Ruhrgebiet ebenfalls seit Jahren ein wunderschönes Modell zu bieten!

Die Fußgängerzone erstrahlt im Schein der Tangas

Auch in Witten beleuchten während der Vorweihnachtszeit wunderschöne Exemplare in Höschen- Form die Fußgängerzone, sogar zum Teil mit einer stylischen Sternendekoration.

Schlüpper unter der Glühweinpyramide
Wie die Eislinger stehen die Wittener der sexy Weihnachtsbeleuchtung gespalten gegenüber- aber der Ruhrgebietler ist da eher pragmatisch- es leuchtet, sieht irgendwie schon weihnachtlich aus und wenn bei dem ein oder anderen der Gedanke an heiße Brasilianerinnen in knapper Bekleidung assoziiert wird, dann wärmt nicht nur der Glühwein- und mit viel Fantasie kann Frau auch ein Herrenmodell entdecken.
Vielleicht auch ein Herrenmodell mit Eingriff?
In diesem Sinn eine entspannte Vorweihnachtszeit und viel Spaß beim Entdecken diverser Kuriositäten rund ums Fest :)

Montag, 30. November 2015

Ausflug in den urbanen Raum: Das Wiesenviertel in Witten

An diesem Wochenende war ich mit ein paar netten Menschen durch das Wittener Wiesenviertel in Sachen Fotoworkshop unterwegs.


Geprägt von Altbaufassaden, zu neuem Leben erweckt durch diverse Förderprojekte und streckenweise durch Baustellen ein wenig lahmgelegt, erstreckt sich das Viertel über ca. 6 Straßenzüge parallel zur Wittener Fußgängerzone.

Details der Wiesenstrasse und der zur Zeit baustellengeplagten Steinstraße sind in diesem Post im Fokus, weitere werden hoffentlich bald folgen :)
Eckfassade Wiesen-/ Steinstrasse
Kultursäule des Viertels auf dem Humboldtplatz

Wandfassade
Achtung, Baustelle
Spielgelung
Stuckfigur in der Steinstrasse
"Things with faces", Wiesenstrasse

Stuckverzierung Steinstrasse


Sonntag, 29. November 2015

Danke Stefan Raab

Bald ist es soweit: Stefan Raab nimmt Abschied vom TV. Und ich bedauere und bewundere diese Entscheidung zutiefst!



Raab ist- meiner bescheidenen Meinung nach- einer der besten Entertainer, die dieses Land je zu bieten hatte.
Über viele Jahre schlichen sich seine Formate erfolgreich in die Medienlandschaft und dennoch wird wohl kaum jemand so kontrovers wahrgenommen.

Ist das Neid? Hat sich Raab tatsächlich immer auf Kosten anderer lustig gemacht? Oder war es ein Austesten aller Grenzen und Möglichkeiten, auf die Gefahr hin, dass jemand, der vieles macht auch eine Menge Fehler fabrizieren kann?

In den letzten Jahren konnte ich mehr und mehr beobachten, dass Stefan Raab viel respektvoller und menschlicher im direkten Umgang wurde und aus seinen Fehlern gelernt hatte- eine sehr gute Fähigkeit, die nicht allen gegeben ist, er hat sich immens weiter entwickelt. 

Und er hat weitere Talente erkannt und gefördert, die ohne ihn vielleicht niemals so weit gekommen wären. Raab als Förderer an seiner Seite zu haben- der oder diejenige konnte sich glücklich schätzen. Hat Stefan Raab doch neben seinen Talenten als Musiker und Moderator, Produzent, Regisseur und Komponist, Unternehmer und Mettbrötchenliebhaber doch auch eine sehr feine Nase für die Talente anderer, die er dann auf vielfältige Arten unterstützte.



Gute Güte, was hat dieser Mann alles ins Leben gerufen und erreicht? Ich habe seine Spielshows immer als große Hommage an die traditionellen Shows der 70er Jahre gesehen, die jedoch dem heutigen Zeitgeist innovativ und unterhaltsam angepasst wurden. Und die trotz aller gefühlten Werbestunden kurzweilig und "bekannt anders" waren (danke hier auch an mein Aufnahmegerät, welches die Möglichkeit bietet, unliebsame Werbung vorzuspulen).

Dann seine musikalischen Beiträge, die auf unterhaltsame Weise den Nerv von so vielen Menschen trafen- von kleinen Raabigrammen über Nummer 1 Songs, von "aus Quatsch mach` Kunst" bis zu einem 5. Platz mit einer Art Kauderwelsch- Song beim Eurovision- Song- Contest im Jahr 2000. Und immer wieder ein Blick zurück auf die 70er und 80er Jahre, katapultiert in die Gegenwart der 90er und 2000er Jahre, immer kurzweilig, unterhaltsam und exakt in die Zeit passend.

Politisch ebenfalls interessiert, und das auf erstaunlich neutralem Niveau, wurde dieser Stefan Raab dann sogar zum Moderator des Kanzlerduells im Jahr 2013. Respekt!

Irgendwie hat er für mich was von Quentin Tarantino... nur halt im Entertainment- Show- Bereich. Wen er gut findet, wird profitieren, ob diejenigen dann gänzlich unbekannt waren oder mediale Präsenz haben bzw. hatten- durch Raab erhielt man die Möglichkeit, diese Menschen anders zu sehen, in neuen Rollen, bei anderen Auftritten und Aufgaben.

In all den Jahren dazu auch die Konsequenz, sein Privatleben komplett außen vor zu lassen (abgesehen von den kleinen Momenten, in denen er z.B. die Geburt seiner Tochter verkündete), so etwas muss man erstmal durchziehen. Ich habe mich ab und zu tatsächlich gefragt, ob ein Stefan Raab auch mal zum Elternabend geht oder seine Kinder aus der KiTa/ Schule abgeholt hat.

Zugegeben, TV- Total wurde (rückblickend betrachtet) vermutlich von dem Moment an schlechter, als sich für Raab die Entscheidung zum aufhören abzeichnete- aber will ihm das vergönnt werden? Nein- weil ich verstehe, dass jemand, der aussteigen wird keine 100% mehr gibt. 14 Jahre, 4x pro Woche (abzüglich Sommer- und Winterpause), das ist eine Menge Arbeit- da darf man auch mal müde werden.

Und- auch da mache ich mir nichts vor- natürlich ist alles, was produziert wird, ein Riesengeschäft, in dem es um eine ganze Menge Geld geht. Aber lieber erlebe und unterstütze ich mit meinem TV- Verhalten einen unterhaltsamer Abend mit Stefan Raab, als die 25. Ausgabe einer billigst produzierten scripted- reality- pseudo- doku- soap, die viel mehr auf Kosten anderer Menschen ausgetragen wird, als es ein Stefan Raab jemals auch nur im Ansatz geschafft hätte!

Ja, ich werde Stefan Raab und seine Formate sehr vermissen, auch wenn die Nachfolge wohl irgendwie bereits fest steht- mit Joko Winterscheidt und Klaas Heufer- Umlauf bin ich mir sicher, dass diese Lücke langfristig geschlossen werden kann- die Beiden sind mindestens so polarisierend und innovativ, wie einst Herr Raab.

The show must go on, danke Stefan Raab! 

Ach ja, hier noch eine Auflistung seines Schaffens (externer Link zu Wikipedia)- und für alle Herausforderer: "Schlag den Raab"

TV- Total, Sport und weitere Sondersendungen

Donnerstag, 29. Oktober 2015

An Halloween spiele ich mit meiner Puppe

In diesem Jahr habe ich beschlossen, an Halloween mit meiner Puppe zu spielen...

Mit dem Ergebnis bin sehr zufrieden- die ideale Spielgefährtin- my little scary doll bride!!!

Zunächst hieß es allerdings: Ab auf den Trödel! 
Und dort fand ich sie auch- eine Porzellan- Brautpuppe. Perfekt für mein Vorhaben.
Zugegeben, es hat mich ein klein wenig Überwindung gekostet, nach dem Preis zu fragen (und somit Interesse zu bekunden). Aber so ein Trödelmarkt ist ja auch eine recht kommunikative Angelegenheit, also gab ich unumwunden zu: "Ich will sie zerstören!" Ein echter Puppenliebhaber hätte sie mir so nie- niemals überlassen, aber wie man sieht: Es hat geklappt :)

Vorher
Als erstes wurden ein paar low- light Bilder geschossen, damit die Gute auch in ihrer Vergangenheit verewigt wurde... mittels Bildbearbeitung dann ihre inneren Dämonen sichtbar gemacht... und dann... dann wurde sie komplett auf "The Scary Doll Bride" getrimmt.

Und zwischendrin
Am schwierigsten sind ja immer diese Entscheidungen- eine Puppe und so unendlich viele Möglichkeiten. Ich entschied mich nach langem Überlegen für ein Exemplar, welches gleichzeitig in diesem Jahr mein wunderbares Halloween- Accessoire abgeben wird.