Mittwoch, 13. August 2014

Nachlese zur "72 hour interaction"

Wie heute der Presse zu entnehmen war, werden einige der Installationen auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft und wurden zum Teil von Kulturorganisationen und Institutionen "in Obhut" genommen.



Zum Pressetext geht es hier entlang: "WAZ: Bespielbare Architektur, es gibt eine Folgenutzung in Witten" (externer Link)

Wie in einem vorangegangenen Kommentar bereits thematisiert, es wäre einfach zu schade gewesen, wenn die Ergebnisse und somit irgendwie auch die Weltmeisterschaft "72 hour interaction" sang- und klanglos einfach verschwunden wären.

Da ich für den Autokorso "nur" mein Fahrzeug zur Verfügung gestellt habe, betrachte ich mich bei dieser Aktion eher als Beobachter.
Und als solcher stelle ich nun fest, dass es sich um eine rundum gelungene Aktion für Witten handelte. Einzig kleine Kritikpunkte bleiben und sollten in Zukunft vielleicht für solche und ähnliche Veranstaltungen berücksichtigt werden.

  • Werbung ist super, Plakate sind auch toll, gerade weil sie im gesamten Stadtgebiet hingen. Leider nicht bzw. sehr schwer lesbar. Neon als Blickfang OK, aber warum eine nicht lesbare Schrift? 

  • Dann bekam ich, auch von Menschen aus den angrenzenden Städten (u. a. die Städte der Vorauswahl), folgendes Feedback: "Warum wurde denn da so wenig geworben, wir haben da gar nichts von mitbekommen". Für Witten kann ich nur sagen, dass innerhalb der Stadt via diverser Medien schon eine Menge an Werbung kam. "Spielbare Architektur" als Titel scheint allerdings nicht so die Zielgruppe (Bewohner der Stadt) anzusprechen, "72 hour interaction" schon gar nicht. Wie übrigens bei vielen anderen Kulturveranstaltungen auch. Ich bin der festen Überzeugung, dass eine Belebung des öffentlichen Raumes davon profitieren würde, wenn manche Verantwortlichen ein bisschen von wilden Titeln abrücken und dafür ihre Ziele kurz und bündig auf den Punkt bringen würden. Umgekehrt natürlich auch der Appell an die Bürger: Es gibt zur Zeit so viele neue Wege in Witten, wo sich jeder einbringen kann, und wenn mal auf den ersten Blick etwas nicht verstanden wird, einfach mal nachfragen/ googlen/ recherchieren.

Da sich aber die Mehrzahl aller Besucher, Beobachter und Teilnehmer ausgesprochen positiv geäußert haben und in der Stadt auch ein Bedürfnis nach positiver Veränderung besteht, habe ich hier noch 2 externe Links zu interessanten Projekten rund ums Wiesenviertel:

Stellwerk e.V.
Ziel: Räume an der Schnittstelle zwischen Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung zu schaffen. Weiterführen Infos zum Wiesenviertel, Knut`s u.v.m.

Schwarzmarkt Witten
Ziel: Förderung von Projekt- und Unternehmensideen, die den öffentlichen Raum gestalten und das Zusammenleben verbessern.

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