Sonntag, 27. Juli 2014

72 hour interaction- Die Ergebnisse

Hier sind die Resultate, die die Teams in nur 72 Stunden erschaffen haben.


Plötzlich steht in der Fußgängerzone ein riesiger Kicker, eine lebenswerte Grenze zwischen Wohn- und Einkaufsviertel, Würfel, die per Knopfdruck klingeln, Melodien spielen und vibrieren, ein Labyrinth in dem man sich verlieren kann und ein Spiel, in dem sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft begegnen???

Max. Höchstgeschwindigkeit ggü. HBH

Verlustbüro
Es lohnt sich, diese Orte zu besuchen, doch die Zeit drängt- nicht alle Installationen werden Bestand haben. Eine temporäre Aktion, bei der nur vielleicht etwas bleiben wird.

Letzte Sichtung vor der Siegerehrung

Gewinner wurde das Team "Herdecke Sawhorses" auf dem Karl- Marx- Platz, doch irgendwie ist das in Anbetracht der tollen Ergebnisse aller Teams zweitrangig.
Karl- Marx- Platz
Beeindruckt haben mich persönlich die Interaktionen im Labyrinth gegenüber dem Hauptbahnhof und an der Hammerstraße. Unerwartete Begegnungen, anonym und spielerisch, mit Abstand und doch voller Spaß.

Hammerstraße Ecke Fußgängerzone

Fußgängerzone Höhe Breddestraße
Doch auch der Kicker und der Breddegarten sind gelungen. Ersterer wurde "mal eben so" um einen Baum herum gebaut, funktioniert um die Ecken herum und auch der Ball ist von den Gegnern nicht immer gleich auzumachen.


Breddegarten

Hier sind auf spielerische Art interessante Spielorte entstanden, die den urbanen Raum entschleunigen und die Möglichkeit bieten, Menschen zusammen zu bringen.
Wer also die Möglichkeit hat, kurzfristig in Witten vorbei zu schauen, sollte es sich nicht entgehen lassen.

Ein Blick zur Straße

Hier die Links zur Eröffnungsfeier (Bloglink) und zur 72 hour interactions- Homepage (externer Link)

Einladung ins Gebüsch?

Kommentare:

  1. Auf meinem Blog sind noch ein paar Bilder vom Projekt: http://www.gunwalt.de/blog/blog/category/72-hour-interactions/

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  2. Danke, auch für Deinen Artikel- ich stimme Dir in diesem Punkt voll zu. Einer der Dragonslayer erwähnte kurz vor dem Autokorso, dass er hoffe, dass die Installationen dauerhaft sein würden. Diesen Wunsch hatte er nicht allein. Schön und gut, dass die Bürger nun damit allein gelassen werden (der Versicherungsschutz ist wohl Montag abend bereits erloschen), aber sind wir nicht alle "nur" Menschen mit dem Wunsch nach Beständigkeit- sind ein paar Wochen/ Monate zu viel verlangt? Oder ist es OK, dass ein Kollektiv anreist und verschwindet und alle irgendwie mit dem Ergebnis allein lässt? Vielleicht passiert ja noch etwas...

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